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Maremmano Abruzzese Rassebeschreibung

MAREMMANO-ABRUZZESE RASSEBESCHREIBUNG

Herkunft

Der Maremmen-Abruzzen Schäferhund kommt, wie in seinem Namen schon angegeben steht, aus den Regionen Maremma und Abruzzo in Italien. Die Maremma ist die Gegend an der Küste nördlich von Rom; die Abruzzen ist das Gebirge östlich von Rom.
Die Rasse ist schon 2000 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Asien. Es gibt mehrere Meinungen wie der Hund von Asien nach Europa gekommen ist. Wahrscheinlich ist die Rasse mit den Hirten, die vom Osten nach dem Westen gezogen waren, mitgekommen. Fest steht wohl, dass alle weißen 'Schäferhunde' (Owczarek Podhalanski, Kuvasz, Pyrenäen Schäferhund usw.) zu der selber Art gehören, nämlich den Herdenschutzhunden. Sie wurden und werden gezüchtet und angewandt um die Schafe zu beschützen und sie gegen Angriffe von Wölfen, Bären und anderen Raubtieren zu verteidigen.

Ursprung

Es wird behauptet, dass die Rasse schon 2000 Jahre alt ist und ursprünglich aus Asien kommt. Es gibt verschiedene Meinungen wie dieser Hund von Asien nach Europa gekommen ist. Wahrscheinlich ist die Rasse mit den Hirten mitgekommen, als die vom Osten nach dem Westen zogen.
Obwohl schon im ersten Jahrhundert vor Chirstus im Buch von Marco Porzio Catone (234 vC) die Rede ist von einem 'Canis Pastoralis o Pequaris', wird die erste Beschreibung vom Maremmano-Abruzzese Marco Terenzio Varrone (116-26 AD) zugeschreiben, der in 37 vC in seinem Buch 'de Rerum Rusticarum' einen 'canis pastoralis' beschreibt; einen großen, weißen Hund mit schwarzer Nase und schwarzen Lippen, der das Vieh gegen Raubtiere beschützt. Sie tragen 'Melli', große, lederne Halsbänder mit abstehenden Nageln, mit der Absicht, der Hals des Hundes gegen Bisse von Wölfen zu beschützen. Später werden diese Bänder aus Eisen, sogenannte 'Vreccale'.
Ein Jarhundert später schreibt Lucio Columella, Spanier, ein Buch 'de Re Rustica', in dem er unter anderem der 'Canis Pastoralis' beschreibt, der vor allem eine weiße Farbe haben soll, damit der Hirte seinen Hund von dem Wolf unterscheiden kann.
Weiter in der Geschichte sieht man Hunde auf Gemälden und Gravüren, die dem heutigen Maremmano-Abruzzese sehr ähnlich sind.

Entstehung

Schon 1922 wurde in Genua ein Verein für den Italienischen Schäferhund gegründet, dem aber kein Erfolg beschieden war. 1924 wurde der erste, zwar kurzgefasste Rassestandard des "Schäferhundes Maremmano auch Abruzzese genannt' hergestellt. 1938 beschrieb Professor Solara die Unterschiede zwischen dem Typ Maremmano und dem Typ Abruzzese: der Maremmano sei kleiner, hätte ein weiniger dichtes Fell, hätte einen geringeren Kragen, bräuchte nicht unbedingt ganz weiß zu sein und dürfte braune statt schwarze Augenränder haben. 1950 wurde von Professor Pischedda einen Verein 'Il Circolo del pastore Abruzzese' gegründet. Er ist der Meinung, dass es einen grundlegenden Unterschied zwischen dem Maremmano und dem Abruzzesen gibt: der Maremmano sei mollosoide (doggenartig), der Abruzzese dagegen lupoide.
1953 wird ein Verein für den Maremmano gegründet. Man schlägt vor, beide Typen als eine Rasse zu betrachten. Nach einigen Auseinandersetzungen wird endlich ein Rassestandard hergestellt, der am 1. Januar 1958 in Kraft tritt und 1989 und 2015 erarbeitet wird.
Man hört immer wieder Stimmen, die den Maremmano-Abruzzese in FCI-Gruppe 2 einteilen wollen oder den Standard zugunsten des Abruzzesentypus anpassen wollen bzw. die verschiedenen Typen wieder in zwei einzelnen Rassen aufteilen wollen. Bis jetzt sind alle Versuche gescheitert; es gibt EINE Rasse, der Pastore Maremmano-Abruzzese, mit EINEM Rassestandard!

Aussehen

Rüde: Widerristhöhe 65-73 cm, Gewicht 35-45 kilo
Hündinnen: Widerristhöhe 60-68 cm, Gewicht 30-40 kilo
Majestätisches und vornehmes Aussehen; großer Kopf, einem Eisbären ähnlich; kräftige Kiefer mit Scherengebiss; kleine, mandelförmige Augen; gerade, schwarze Nase; dreieckige, hängende Ohren; weißes Fell, das hart und dicht gegen das Körper liegt. Der Maremmano-Abruzzese ist ein kräftiger, muskulöser Hund, der nie grob oder massiv erscheinen darf. Wendigkeit ist typisches Merkmal dieser Rasse. Dank seines Felles ist der Hund gegen Kälte gut geschützt. Hitze verträgt er schlechter. Im Sommer müssen ihm deswegen immer eine schattenreiche Stelle und genügend Wasser zur Verfügung stehen. Er soll nie getrimmt werden. Von jeher ist der Hund daran gewöhnt draußen zu verbleiben und zu schlafen, auch im Winter. Er braucht viel Raum; ihm soll wenigstens ein entsprechender Garten oder Grundstück zur Verfügung stehen.

Pflege

Ein Maremmano braucht in Hinblick auf seinen weißen, halblangen Fell relativ wenig Versorgung. Natürlich darf man ihn ab und zu bürsten, damit tote Haare entfernt werden, aber die Haare verwirren nicht oder fast nicht. Waschen soll man den Hund eigentlich besser nicht. Die Haut/das Fell ist durch eine schmutzabweisende Fettschicht geschützt, weshalb Dreck und Schmutz von selbst wieder abfallen. Wenn man den Hund zu oft wäscht wird diese Schicht weggespült und der Hund wird scheller wieder schmutzig. Wenn der Hund viel draußen ist, bekommt er im Winter ein Fell mit dicker Unterwolle, die er im Frühling wieder verliert. Auch im Herbst wird der Hund sich noch mal haaren, aber weniger als im Frühjahr.
In Anbetracht seiner Größe, frisst der Maremmano wenig. Meistens sind sie nicht sehr anspruchsvoll und schlingen das Futter nicht hinunter.
 

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